Was ist Bildung?

"Bildung! Bildung! Bildung!" - Über kaum ein Thema wird häufiger und härter gestritten.
Bildung soll die Persönlichkeit entwickeln und ein erfülltes Leben ermöglichen. Bildung soll gut ausgebildete Fachkräfte für den Arbeitsmarkt bereitstellen und unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig halten.

Bildung soll Frieden und Demokratie sichern und unser kulturelles Wissen über die Generationen weitergeben. Eines ist klar: Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und findet daher überwiegend in öffentlichen Einrichtungen statt.

Nur: Was Bildung eigentlich sein soll, wie viel wir davon brauchen, wie Bildungseinrichtungen und das Bildungssystem am besten gestaltet werden, darüber herrschte noch nie Einigkeit.

Der Staat lenkt, - politische Akteure mischen auf allen Ebenen mit, und zudem gibt es viele gesellschaftliche Gruppen, die ihre eigenen Vorstellungen und Interessen einbringen.

Was dabei letztlich ausgehandelt wird, gilt für alle – meistens auf längere Zeit. Aber seit PISA ist viel in Bewegung gekommen. Unsere Gesellschaft verändert sich:

Sie wird vielfältiger, die Lebenswege werden individueller, die Einbindung  in die globalisierte Welt stellt neue Fragen. Wie können wir unser Bildungssystem darauf einstellen?

 

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       www.stammbaum-der-bibel.de/status.htm

 

 

 

 

 

 

Grenzen des Römischen Reiches - Europa gründet sich

Der Fürst des Friedens!


Dr. theol. H. c. Saturnin Wasserzug

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist etwas ganz Apartes. ER ist in unserem Fleisch erschienen, aber ER ist nicht gewöhnlicher Mensch – ER ist ein König. Jesaja schildert Ihn in herrlichen Farben: die Herrschaft ist auf seiner Schulter. So haben Ihn die Juden erwartet. Und wer ist gekommen?
Der Zimmermanns Sohn, den sie in der Werkstatt gesehen haben, ER soll König sein? Weg mit Ihm – dem Betrüger! Eine hohe Persönlichkeit, unscheinbar, unbekannt. Daß die Juden Ihn nicht erkannt haben, ist menschlich. Wenn er heute käme, ER würde heute genau so empfangen werden.
Jesaja 53, 3.4: „Wir achteten sein nicht – dennoch!“ Wie herrlich das Wort „dennoch“! David sagt: Herr, ich habe gesündigt vor Dir, dennoch hoffe ich auf Dich.
Dennoch -  unsere Krankheiten hat ER getragen, unsere Schmerzen, sie hat ER sich aufgeladen. Es gibt für eine Krankheit kein wunderbareres Wort als dieses:
Dennoch unsere Krankheit hat ER getragen. Wenn du Kranke besuchst, erzähle ihnen von dem, der die Krankheit getragen hat. Das nimmt der Krankheit die Bitterkeit. Es hilft zur Stellung: das Beste für mich hast Du vor. Krankenheilung ist ein wunderbares Kapitel, aber es ist ein Nebenkapitel, wie es bei der Gasproduktion Nebenprodukte gibt. Mach Krankenheilung nicht zu deinem Steckenpferd, sonst bleibst du stecken. ER ist der Fürst des Friedens – das ist die Weihnachtsbotschaft für uns heute!
Zuerst der Fürst - dann der Friede. Wenn du den Frieden haben willst, mußt Du den Fürsten haben. Die große Schwierigkeit ist, daß man den Frieden haben will ohne den Fürsten. Gott hat bestimmt: Ich gebe einen Fürsten der wird Frieden machen. Wenn Du keinen Frieden hast, Du Kind Gottes, dann frage Dich ob Du einen Fürsten im Leben hast. Nur insofern der Fürst bei Dir Fürst ist, hast Du Frieden.
Im Reich Gottes gibt es kein „Ding“ es gibt eine Persönlichkeit. Frieden ist nicht ein Ding, nicht ein Zustand, nicht etwas, das ich erreicht habe, nicht eine Staatsform, nicht eine Methode, mit den Menschen umzugehen, nicht eine Auffassung. Friede ist direkt Sache des Fürsten.
Klammere Dich nicht an die Gaben des Herrn. Erst wenn du Sie alle verlierst, findest Du den Fürsten. Der Friede ist nebensächlich, das einzig Wichtige ist der Fürst. ER heißt auch „Fürst des Lebens“ Apg. 3, 15 Hast Du genug, wenn Du das ewige Leben hast und der Fürst fehlt?
„In Ihm war das Leben“ Joh. 1, 4 Wer an Ihn glaubt, hat das ewige Leben. Die Gabe des ewigen Lebens ist also an den Fürsten des Lebens gebunden. Darum: weg von den Dingen, auch von den göttlichen, und hin auf Gott selbst!
„Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“ Ps 73, 25. Wenn ich Ihn, den Fürsten des Friedens habe, dann habe ich auch den Frieden.
Was ist überhaupt Frieden?
Wenn alles vollständig ist, nach allen Richtungen – ohne Loch – ohne Lücke. Harmonie und Einigkeit nach allen Richtungen hin. Seitdem die Sünde in die Welt gekommen ist, ist der Friede die Frucht des siegreichen Kampfes.
Jesus der Fürst des Friedens, mußte den Frieden erkämpfen. Vor dem Sündenfall gab es keinen Kampf, im tausendjährigen Reich und auf der Erde wird es keinen Kampf geben. Frieden muß von irgend jemand erkämpft werden und zwar von einem, der es mit Erfolg kann. Jesus hat den Satan zunichte gemacht. ER wird Fürst genannt, weil Er den Frieden erkämpft. Die Bibel hat nur mit einer Persönlichkeit zu tun, nicht mit Dingen. Die Frucht davon ist: Frieden, Glaube,
Hoffnung usw. Wenn der Fürst nicht da wäre, dann wäre auch die Frucht nicht da.
Kol. 1, 19.20: Denn es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen und durch ihn alle Dinge mit sich zu versöhnen, indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes.“ In Ihm ist die ganze Fülle der Gottheit, das ist der Fürst. In Jesus ist Gott ganz. Gott hat Dich und mich durch das Blut des Kreuzes versöhnt.
Eph.2, 113: „Aber jetzt, in Christo Jesu, seid Ihr, die ihr einst fern waret, durch das Blut Christi nahe geworden.
“Nahe geworden – nicht durch den Glauben, Deine Bewährung, sondern durch das Blut Christi. Wir verdanken alles dem Fürsten des Friedens und des Lebens, der durch das Blut seines Kreuzes uns nahegebracht hat.
Eph.2,14: „Den er ist unser Friede…“
Jesaja sagt: Fürst des Friedens, Paulus sagt: ER ist unser Friede.
Die Frucht des Geistes ist Friede. Das ist der Geist, der in mir wohnt und mir diesen Fürsten offenbart. Friede, Glaube, Liebe: das sind schöne Früchte am Weinstock, der da heißt: Jesus.
Seid keine Toren, die da denken: die Frucht ist alles. Wieviel Frucht hast Du, wenn der Weinstock abgehauen wird? Keine. Die Frucht hat Wert, weil sie vom Weinstock kommt.
Darum jubeln wir mitten in allem Unfrieden der Welt: „Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“